Int. 3-Etappen-Fahrt der Rad-Junioren

 
  Start frei: Am Freitag startet die "40. Internationale 3-Etappen-Rundfahrt der Rad-Junioren" mit einem 8 km Einzelzeitfahren.

Archivfoto: Laut

Am Freitag starten Junioren mit Einzelzeitfahren
FRANKFURT/MAIN, 07.05.12 - Am Freitag beginnt die Jubiläumsauflage der „Internationale 3-Etappen-Rundfahrt der Rad-Junioren“. Zum 40. Mal fahren in und um Frankfurt Radrennfahrer der Altersklasse U19 (unter 19 Jahre) um den Gesamtsieg der dreitägigen Rundfahrt, die in diesem Jahr auch einen Abstecher nach Wiesbaden macht.

Zum Auftakt am Freitag (11.05.12) steht ab 16.30 Uhr ein acht Kilometer langes Einzelzeitfahren mit Start und Ziel auf dem Waldparkplatz an der Frankfurter Commerzbank Arena auf dem Programm, das das international besetzte Starterfeld durch die so genannte „Isenburger Schneise“ führt.

Straßenrennen von Frankfurt nach Wiesbaden
Das Straßenrennen der zweiten Etappe beginnt am Samstag (12.05.12) um 12.25 Uhr auf dem „Berger Marktplatz“ in Frankfurt-Bergen und führt über 111,20 km durch Bad Vilbel, Ober-Erlenbach, Burgholzhausen, Anspach, Schmitten, Seelenberg, Niederreifenberg, Glashütten, Esch, Wallbach, Engenhahn, Niedernhausen, Niederjosbach, Bremthal, Wildsachsen und Medenbach zum Zielort Wiesbaden-Auringen. Gegen 15.10 Uhr erwartet die Stadt Wiesbaden den Rundfahrt-Tross im Zielbereich „Am Wellinger“ und freut sich auf einen spannenden und herzlichen Zieleinlauf vor heimischem Publikum. Ihr anspruchsvolles Streckenprofil mit zahlreichen Höhenmetern macht diese zweite Etappe zur „Königsetappe“ der Internationalen 3-Etappen-Rundfahrt, die damit bereits einen Vorgeschmack auf den möglichen Gesamtsieger liefern könnte.

Straßenrennen durch die Wetterau
Das „Haus der Jugend“ am Deutschherrnufer ist Startort der dritten und letzten Etappe am Sonntag (13.05.12), die ab 10:40 Uhr über 103,6 Kilometer durch Maintal-Bischofsheim, Kilianstädten, Nidderau-Ostheim, Nidderau-Erbstadt, Niddatal-Ilbenstadt, Florstadt-Stammheim, Altenstadt-Rodenbach, Glauburg-Glauberg, Altenstadt-Lindheim, Düdelsheim, Büdingen-Orleshausen, Limeshain-Himbach, Hammersbach-Marköbel, Nidderau-Windecken, Kilianstädten, Maintal-Bischofsheim, zum Ziel auf der Marktstraße in Frankfurt-Bergen führt. Mit der Zielankunft wird gegen 13 Uhr gerechnet.

Vorjahressieger am Start
Im Fokus der 114 Fahrer umfassenden Starterliste steht unweigerlich Vorjahressieger Silvio Herklotz, der für den Landesverband Hamburg fährt und bereits Mitte April als Dritter des Eintagesrennens „Berlin-Bad Freienwalde-Berlin“ seine gute Verfassung demonstriert hat. Der gebürtige Berliner und sein Team des Landesverbands Hamburg treffen jedoch auf starke Konkurrenz, die mit ihnen um das „Maillot Jaune“, das Gelbe Trikot des Gesamtführenden, kämpfen wird.

Mögliche Gegner fahren beispielsweise in den gemeldeten Landesverbandsmannschaften aus Baden, Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Württemberg, den Nationalmannschaften der USA, Kasachstan, Luxemburg, Schweden und zwei Teams aus den Niederlanden.

Hessische Teams dabei
Der in Frankfurt sitzende Bund Deutscher Radfahrer schickt seine Straßen-Nationalmannschaft der Altersklasse U19 ins Rennen und auch der Landesverband Hessen ist in zwei Teams stark vertreten. Fabian Fritz, Kay Gallus und Felix Intra von der RSG Frankfurt, Ferdinand Schad vom RV Sossenheim, Robin Fischer vom RSV Limburg und Alexander Wildner vom RC 07 Fulda gehören zur Junioren-Mannschaft des Hessischen Radfahrerverbandes um Trainer Horst Strunk.

Das Frankfurter Team Hansen-Werbetechnik / VC Frankfurt geht am Freitag mit Johannes Brendel, Julian Franz, Jan Jeske, Philipp Franke, Niklas Löckel, und Florian Obersteiner an den Start. Maximilian Gerny, der Sportliche Leiter des Teams, freut sich auf die Etappen in und um Frankfurt. Vor einigen Tagen konnte seine Mannschaft bereits bei „Rund um den Finanzplatz Eschborn-Frankfurt“ die Höhen des Taunus im Wettkämpf bezwingen und sieht sich auch für die bevorstehenden drei Etappen gut gerüstet. Doch es gibt gravierende Unterschiede zu den übrigen Teams in der Starterliste, unterstreicht Gerny: „Wir sind die einzige Vereinsmannschaft zwischen Teams aus Landesverbänden und Nationalmannschaften und haben dadurch sportlich und organisatorisch ganz andere Möglichkeiten“.

Keine Außenseiter
Von einer Außenseiterrolle kann man dennoch nicht sprechen: Das Team hat gute Streckenkenntnisse in und um Frankfurt und starke Förderer, die den Unterschied zu ihren Mitstreitern auszugleichen helfen. Nicht zuletzt konnte man mit Torben Xanke im Vorjahr erfolgreiche Akzente während der 3-Etappen-Rundfahrt setzen. Für Gerny und die Philosophie der Mannschaft steht jedoch der mannschaftliche Zusammenhalt an erster Stelle – diesen Teamgeist können die Frankfurter während der drei Tage auf internationaler Radsportbühne sicherlich ausreichend unter Beweis stellen und vielleicht zu ihrem Vorteil nutzen.

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