RV Gießen-Kleinlinden

Erster Start im Trikot der RV 1904/27 Gießen-Kleinlinden: Neuzugang Jonas Schmelz (links) mit Fachwart Stephan Dietel.

Archivfoto: Kloske

Erster Renneinsatz für Neuzugang Schmelz
KÖLN, 26.03.12 - Das zweite Rennwochenende der neuen Saison ist für die Rennsportler der Radfahrervereinigung 1904/27 Gießen-Kleinlinden erneut  positiv verlaufen. Nach dem Saisonauftakt in Niedersachsen stand mit der 61. Auflage des Frühjahrsklassikers „Köln-Schuld-Frechen“ für die Kleinlindener ein wichtiger Gradmesser für die Form des Frühjahres auf dem Programm.

Bereits am Vortag hatten die Kleinlindener mit einer lockeren 40 km langen Trainingseinheit  den Start- und Zielbereich im Kölner Vorort Frechen unter die Räder genommen. Zum Rennen am Sonntag konnte Rennsport-Fachwart Stephan Dietel Neuzugang Jonas Schmelz vom RC 07 Fulda zu seinem ersten Renneinsatz im blau-weiß-roten Trikot der Kleinlindener Radfahrervereinigung  begrüßen.

Kleinlindener Trio sehr solide im Ziel
Mit Tim Speier und Felix Hötte ging Schmelz auf eine 138,46 km lange Schleife durch die Eifel, auf der sie von ausgesprochen freundlichem Frühjahrswetter begleitet wurden. „Wir haben das ganze Rennen nichts von ihnen gesehen. Das war schon mal ein gutes Zeichen.“, sagte Fachwart Stephan Dietel, der das Rennen mit Mannschaftsbetreuer Thomas Stapel im Kleinlindener Teamfahrzeug verfolgte. Zwei Minuten hinter Sieger Dominik Roels (Team Hed powered by staps, 3:20 Stunden) kam Jonas Schmelz auf Rang 23 ins Ziel auf dem Frechener Freiheitsring, vor Felix Hötte auf Rang 35 und Tim Speier auf Platz 48 von über 200 gestarteten Fahrern.

Schütz und Droste zwischen Profis
Ähnlich groß wie bei den B- und C-Klasse-Fahrern war auch das Starterfeld der Eliteklasse A, die zudem mit namhaften Profiteams aus Deutschland und den Niederlanden besetzt war. Mit dem Sieg eines Profis war auf der 190 km langen Runde erfahrungsgemäß mehrheitlich zu rechnen - nach 4:27 Stunden erfuhr diese Einschätzung dann in Michael Kurth vom 'Team Eddy Merckx - Indeland' eine Bestätigung.

Eine Bestätigung ihrer guten Frühform lieferten Moritz Schütz und der in diesem Jahr für das MLP-Radteam fahrende Jan-Niklas Droste ab, die knapp 5 Minuten hinter dem Sieger in der zweiten Gruppe der Profi-Pedaleure auf die Plätze 88 und 89 kamen. „Das Rennen war sowas von schnell und es gab einige Stürze. Da konnten wir heute nichts ausrichten, aber es zeigt, wie schnell man noch werden kann“, zeigte sich Schütz beeindruckt und auch ein wenig enttäuscht. Bei Jan-Niklas Droste kam die Enttäuschung erst nach dem Rennen: Unterwegs im Funk der Jury als Gewinner einer Sprintwertung ausgelobt, ging er am Ende leer aus. (sd)

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